Dope Saint Jude © Jabu Newman


Ausgabe 06/2018 vom 30. Mai 2018

Liebe Freund* innen von kulturen in bewegung,

ab 1. Juni bieten wir starken, tonangebenden Frauen* aus dem internationalen Musikgeschäft einmal im Monat eine Bühne. Den Startschuss für die Reihe FemFriday, die wir in Kooperation mit dem Weltmuseum Wien organisieren und kuratieren, gibt die Künstlerin Dope Saint Jude.  Mit dynamischen Soundproduktionen, beeinflusst von der südafrikanischen Underground Hip-Hop-Szene, unterstreicht sie ihre kritischen Texte, die sich mit Feminismus, Queerness und Sexismus beschäftigen. „Resilient as fuck to keep myself happy“ heißt es im Intro zu ihrer 2016 erschienen und selbst produzierten EP Reimagine. Damit besteht kein Zweifel, dass Dope Saint Jude ihre ganz eigenen künstlerischen Vorstellungen verfolgt und selbstbewusst Bedingungen an eine männderdominierte Branche stellt.

Die Konzertreihe FemFriday findet jeden zweiten Freitag im Monat statt und präsentiert Frauen* sowie female fronted bands urbaner Genres aus den verschiedensten Regionen der Welt. Die Themen, die die Künstlerinnen* in ihrer Musik behandeln, fordern das Publikum zu einem Nachdenken über die verschiedenen gesellschaftspolitischen Herausforderungen, denen Frauen* ausgesetzt sind, auf. Durch Musik und starke Bühnenpräsenz überzeugen die Musikerinnen* und liefern damit den Soundtrack zu einem gesellschaftlichen Wandel.

Euer kulturen in bewegung-Team

 

 

 
 
  Kulturtipps
kulturen in bewegung
 
FemFriday #1: Dope Saint Jude

01. Juni 2018, Wien

Am 01. Juni findet das Auftaktkonzert der Reihe FemFriday im Weltmuseum Wien statt. Die Konzertreihe bietet ausschließlich Frauen* bzw. Female Fronted Bands urbaner Genres eine Bühne. Mit Dope Saint Jude dürfen wir eine Künstlerin willkommen heißen, die die Grenzen von Hip-Hop in Süd Afrika neu definiert. Ihre dynamischen Soundproduktionen, ihre Texte und Performances verhalfen ihr zu internationaler Bekanntheit und zu Auftritten in Europa, den USA und Afrika. 2016 veröffentlichte sie ihre eigens produzierte EP, Reimagine.
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© Jabu Newman

 
Lalala - Konzerte für Kinder: Hevalo

17. Juni 2018, Wien

Hevalo ist Kurdisch und bedeutet „Freund“ und mit Basma, Susanne und Salah erkunden wir musikalisch  das Thema Freundschaft. Wie ist das mit Freunden? Wo finden wir sie und was macht gute Freunde eigentlich aus? Und muss man die gleiche Sprache sprechen, um befreundet zu sein?
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  Kulturtipps
Film
 
CrossingEurope revisited: A Woman Captured

05. Juni 2018, Linz

Der von der gfk gestiftete CrossingEurope Social Awareness Award ging 2018 an Bernadett Tuza-Ritter für ihren wunderbaren Film über eine sehr starke Frau: Marish wird von einer Familie zehn Jahre lang in Knechtschaft gehalten. Sie ist eines von über 45 Millionen Opfern moderner Sklaverei. Durch die Präsenz der Filmemacherin fasst sie Mut und wagt der Unterdrückung zu entkommen.
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Gaza Surf Club

07. Juni 2018, Bregenz

Eine junge Generation, die in Gaza zwischen Israel und Ägypten gefangen ist und von der Hamas regiert wird, zieht es zu den Stränden. Sie hat genug von Besetzung, Krieg und religiösem Fanatismus und ihre ganz eigene Art des Protests gefunden: Surfen. Der Gazastreifen ist ein schmaler Küstenstreifen zwischen Israel und Ägypten mit einem Hafen, in dem keine Schiffe mehr anlegen und einem Flughafen, der nicht mehr angeflogen wird. Kaum jemand kommt heraus, fast nichts und niemand kommt hinein.
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  Kulturtipps
Tanz
 
Pixel - Mourad Merzouki Cie Käfig

08. Juni 2018, St. Pölten

Der Bühnenboden bricht auf, Wände wachsen immer höher, und ein Sternenregen prasselt auf die Körper herab – in „Pixel“ interagieren Hip-HopperInnen und CircusartistInnen mit Videoprojektionen des Künstlerduos Adrien M / Claire B und schaffen abstrakte grafische Universen, die die Grenzen zwischen Realität und virtueller Welt vergessen machen. Kompositionen von Armand Amar eröffnen musikalische Traumwelten, während die Menschen auf der Bühne nach und nach mit den projizierten Bildern zu verschmelzen scheinen.
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© Patrick Berger

 
Eko Supriyanto / Ekosdance Company - Balabala

09. & 11. Juni 2018, Salzburg

Der internationale Star-Choreograph Eko Supriyanto kommt im Rahmen der Sommerszene zum ersten Mal nach Salzburg. Gemeinsam mit fünf jungen Tänzerinnen aus dem indonesischen Ort Jailolo hat er ein Werk von großer Schönheit und Eindringlichkeit geschaffen. Balabala, das so viel wie „aufsteigen, sich erheben“ bedeutet, verhandelt die Veränderungsprozesse in der indonesischen Gesellschaft, die noch immer stark von traditionellen Geschlechterrollen und familiären Verpflichtungen für Frauen geprägt ist.
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© Widhi Cahya

 
 
  Kulturtipps
Musik
 
SAMA // 7*stern Wohnzimmerkonzert

06. Juni 2018, Wien

sAmA nehmen ihre persischen und bayerischen Wurzeln mit auf eine Reise ins Ungewisse und machen Musik zwischen Hasen-Trance, Hexen-Trash und Hangover-Chillex. Dabei wird viel improvisiert, gesungen und durch den elektro-akustischen Wolf gedreht. Die Basis bilden Loops, E-Bass und Bass-Synth. Oben drauf sitzen verzückende Vocals in Farsi, die gerne auch mal ins Noisy abgleiten können. 
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Kobalo

08. Juni 2018, Zell am See

Es rauscht, es plätschert, es gurgelt, es erfrischt, es belebt. Bei  KOBALO steht das Lebenselixier im konzertanten Mittelpunkt. Inspiriert von der Musik ihrer Vorfahren, spürt das Trio der spirituellen Welt der westafrikanischen Wassergeister nach. Gespielt wird mit und auf großen und kleinen Kürbissen, aber auch die typischen Saiteninstrumente wie Kora (Harfe) oder Ngoni (Laute) fehlen nicht. Dazwischen erzählt die Tama (Talking Drum) ebenfalls Geschichten vom Alltag in den Dörfern Westafrikas.
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© Silvia Driefer

 
Ebo Taylor & His Saltpond City Band

12. Juni 2018, Wien

Heiß und ausgelassen: Ebo Taylor und die Afrobeat Academy sorgten für einen späten Saisonhöhepunkt. So agil möchte man mit 76 Jahren sein. Der aus Ghana stammende Gitarrist und Sänger Ebo Taylor startete sein Konzert im Porgy & Bess Schlag Mitternacht und begab sich zwei Stunden lang ausgelassen tanzend und Gitarre spielend ins Herz seines in den letzten Jahren bei jungen Hörern immer populärer werdenden Fusion-Stils. 
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© Tom Herbots

 
 
  Kulturtipps
Theater
 
Teatro Del Viento - Working Sin Progress

06. Juni 2018, Wien

Kuba ist an einer Art Scheidelinie angelangt, eigentlich an der Grenze des menschlich Vorstellbaren. Sechs InselbewohnerInnen, sechs SchauspielerInnen betrachten ihre Insel von der Zukunft aus, durchleuchten und dekonstruieren die jüngste Vergangenheit. Was ist geblieben nach all den Jahren fortwährender Versuche und Experimente an einem Modell, von dem die Optimisten behaupten, dass es die Zukunft darstellt? 
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  Kulturtipps
Kunst
 
3 Weeks - 3 Walls

bis 09. Juni 2018, Wien

An drei aufeinanderfolgenden Wochenenden (jeweils Freitag bis Sonntag) werden in der Per Albin Hansson Siedlung in Wien Favoriten drei mehrstöckige Haus-Seitenmauern von einer Auswahl großartiger lokaler und internationaler KünstlerInnen gestaltet. Jeweils am Samstag wird das von einem Rahmenprogramm begleitet.
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Dance_Crossing Fashion

21. & 23. Juni 2018, Graz

Sinnlich-poetisches Cross-Over aus fremden Kulturen, Modern Dance, Contemporary Fashion Design, Art, Live-Music und Film. Der interkulturelle Austausch hat viele Facetten, eine der vielfältigsten und überraschendsten ist jene über das Medium Mode. Die Verschiedenheit von kulturellen Dimensionen, Traditionen und Wesen drückt sich neben vielen anderen gesellschaftlichen auch auf textiler Ebene aus: Schnitt, Materialien, Technniken und Farben sind von Kontinent zu Kontinent, Land zu Land und Region zu Region verschieden.
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© Werner Kmetitsch

 
 
  Kulturtipps
Ausstellung
 
Archipelago. Insel des unvorhersehbaren Denkens

bis 16. Juni 2018, Wien

Im Zentrum steht die von täglich tausenden Menschen frequentierte Bücherei als ein Ort der größtmöglichen Offenheit. Die ausgestellten Arbeiten, sowie die Performances, Filme, Workshops und diskursiven Programmpunkte gehen auf die Bedeutung eines pulsierenden Denkraums ein, wie ihn die Hauptbücherei darstellt, die gleich einem Dampfer im Strom der Stadt unterwegs ist. Einen wichtigen Ansatzpunkt für das Projekt bildet die Poetik der Vielheit von Édouard Glissant.
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© Ines Bacher

 
Tabiies - Eine temporäre Installation von Soli Kiani

ab 07. Juni 2018, Klagenfurt

Soli Kiani wird mit ihrer Arbeit „Tabiies“ (Fārsī für „Trennung“) den Lendhafen in einen Ort transformieren, der Geschlechtertrennung erfahrbar macht. Die von weitem sichtbaren getrennten Eingänge für Frauen und Männer werden die Besucherinnen und Besucher des Lendhafens vor die Wahl stellen, einen der beiden Eingänge zu benutzen und damit nicht nur eine theoretische Reflexion von asymmetrischen Geschlechterverhältnissen anstoßen, sondern sie auch praktisch spürbar machen. 
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© Soli Kiani

 
Ausgedruückt - eine Reflexion über das (Da-) Sein

12. Juni 2018, Wien 

Siebdruck als Ausdrucks- und Darstellungsmittel der gesellschaftlichen Situation von Wiener Randgruppen*.  Initiiert von Viadukt Screen Prints, gefördert von SHIFT spannt das Projekt AUSGEDRUÜCKT den Bogen zwischen Randgruppen* und Künstler*innen. In den letzten Monaten fanden vier Workshops statt, in denen unterschiedliche junge Menschen die Möglichkeit hatten, sich mittels Siebdruck auszudrücken und die Technik zu erlernen. 
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  Kulturtipps
Festival
 
S_P_I_T_ Queer Performance Festival Vienna

01. & 02. Juni 2018, Wien

The Tanzquartier Wien Studios will transform into a platform for queer_feminist* artists for the duration of 48 hours. S_P_I_T_ presents a multilayered selection of queer performance art from Vienna and beyond. An invasion of individualised body languages is pitted against an aggressive political climate on a global level. The festival steps up against the colonisation of our bodies and minds. 
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6. Akasaa Festival

29. Juni - 01. Juli 2018, Wien

Dieses Jahr findet das Akasaa-Festival zum 6. Mal in Wien statt.

Wir beginnen am Freitag den 29.6.2018 um 11 Uhr mit hoffentlich viel Sonnenschein, guter Laune und viel Musik
Wir haben Tanzworkshop und ein Kreativzelt für Kinder.
Wir wollen Euch ein faszinierendes Afrika zeigen mit Musik aus aller Welt, Mode und guten Essen nach afrikanischen Rezepten ....
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  Kulturtipps
Diskurs
 
Refugees - The Purpose of Music Making

06. Juni 2018, Wien

A large number of Syrian refugees including professional and amateur musicians from various musical backgrounds earn their living with temporary, unsecured, low-paid, and precarious jobs in Istanbul. Street musicianship, even though it is frowned upon in Syria, emerges as the most suitable option for maintaining their lives for Syrian musicians as well as musicians from other migrant communities.
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Impressum

Herausgeber und Medieninhaber: 
VIDC – Vienna Institute for International Dialogue and Cooperation (VIDC), 1040 Wien, Möllwaldplatz 5/3
Tel: +43-1-713 35 94, Fax: +43-1-713 35 94 73office@vidc.orgwww.vidc.org 

Redaktion und inhaltliche Verantwortung: Ines Greinstetter
Rückfragen und Reaktionen bitte an greinstetter@vidc.org

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